|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
 |
Hallo Herr Lutz, es freut mich, dass Sie mein Buch gut und praktisch finden, so war es auch gedacht.
Ich habe mir zunächst den Entwurf angeschaut und kann nur sagen, er gefällt mir. Bei Ihren Mitarbeitern, die ja alle Fachleute sind, ist dies auch kein Wunder. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Realistion und würde mich freuen, dann etwas davon zu hören.
Mit freundlichen Grüßen Fritz Müller friedrich.f.mueller@online.de
|
 |
|
|
|
 |
Der Sky in meinen Augen
Interessant und aufregend neu, so würde ich mit einem Wort die Begegnung mit dem Cockpit des Sky im Werkskeller von Jürgen Lutz bezeichnen.
Er selbst begegnete mir als schlichte, ehrliche und angenehme Charaktere, die ich aus früheren Jahren kenne und nie vergessen habe. Witzig, daß gerade die 12 Jahre alte Begeisterung für seinen Pegasus nun zwanglos wieder auflebt und mich über einen Jahrescheck meines Pegasus Nr. 4 ( von 16 ), erneut zum Hersteller und somit zu seiner neuen Liebe führte.
Wie aus allem spricht auch aus der neuesten Errungenschaft von Jürgen Lutz ein enormes Bedürfnis nach Freiheit, dem ureigensten Fliegerwunsch, nach Leistung und Sicherheit sowie nach Kompetenz und echter Freude. Mit Jürgen verbindet mich die Idee vom einfachen Fliegen, die mit den modernen Starrflügelgeräten schon sehr leistungsstark und ausreichend sicher zu verwiklichen ist. Nach stundenlangen Pegasusflügen und ersten Streckenversuchen ist beim Pegasus wohl auch nicht die Leistungsverbesserung der oberste Wunsch. Oft habe ich mich eigentlich eher gefragt, was kann man eigentlich überhaupt noch "verbessern", wenn doch der ganz große Menschheitswunsch nun tatsächlich erfüllbar ist, und zwar routinemäßig.
Jürgen Lutz geht nun diesen neuen Weg, noch mehr Leistung, verbunden mit einem noch nicht serienmäßig käuflichen Fluggefühl, Einfachheit durch die Montageweise und selbstständige Beherrschbarkeit. Allemale neu ist die Position in dieser Art von Cockpit. In der Endversion dürfte das einiges bequemer und abwechslungsreicher sein als es in einem Drachengurtzeug möglich ist. Die aus den Schultern wachsenden Flügel muß man sich zur Zeit noch vorstellen, aber das Modell mit immerhin 4 Metern Spannweite fliegt bereits. Wieder begeben wir uns in dieses uns nicht eigene Element Luft.
Der feste Bezug zum Gerät, im Gegensatz zum Drachenfliegen, unterstützt die Vorstellung, die Flügel gehören zu Dir selbst dazu. Dein Blickfeld ist groß, groß genug, um an die Vögel zu erinnern, auch nach unten und sogar zurück über beide Schultern: ein sehr wichtiger emotionaler Gesichtspunkt. Ich liebe die Offenheit des Drachenfluges und trage bewußt kein Helmvisier, das mir das Gefühl des Cockpits gibt. Aber wir sind keine Vögel und wollen als Menschen der Idee vom Vogelflug so nahe wie möglich sein. Der Sky braucht die Haube schon alleine aus Leistungsgründen. Vielleicht sind wir helmlos und mit dem Geschwindigkeitsbereich unter und gleichzeitig über 100 km / h psychisch dem Vogel näher, als wenn wir die Vogelflugidee wortwörtlich und offen umsetzen ?
Nachdem schon Jahre lang die urige Idee des einfachen Fluges im Pegasus und seinen Nachfolgern realisiert war, ist das erreichte Ziel zu einem neuen Startpunkt für eine zutiefst aufregende Entwicklung geworden. Äußerst gespannt bin ich auf Jürgens ersten Flug mit der neuen Phantasie, dem ich allzu gerne beiwohnen möchte. Einer materialisierten Phantasie aus leidenschaftlicher Idee, Bequemlichkeit, Sicherheit und Leistung, Schönheit und Originalität. Eine leise Hoffnung überkommt mich in der bauchliegenden Position des Skycockpits, daß die alte Idee noch einmal eine echt neue Dimension erfährt, hergestellt aus menschlicher Kompetenz, aber angetrieben durch die Schwingen des Vogelfluges. Wenn mein alter Pegasus so wieder auflebt wie aktuell, so ist vorstellbar, daß Kreationen aus der Ideenküche von Jürgen Lutz ihren Weg zu neuen Zielen finden werden. Eine aufregende Geschichte für mich, die ich schon von der Vergangenheit her sehr lebhaft und leidenschaftlich miterlebe.
Wir hängen nicht mehr sondern wir liegen bäuchlings. Zum ersten Mal und wir glauben, daß das alles notwendig war, um es unseren Vorbildern gleich zu tun. Vielleicht wird aus dem Sky in meinen heutigen Augen der große Sky in meinem Herzen, wie es bei dem Pegasus bereits nachhaltig der Fall ist.
Ich hoffe für Jürgen Lutz auf das sukzessive Gelingen, das man für so ein großes neuartiges Projekt benötigt und ich wünsche ihm unfallfreie Flüge.
Dr .A. Ostendorff
|
 |
|
|
|
 |
Hier [1.509 KB]
kannst Du einen guten Artikel über unsere Projekt lesen.
|
 |
|
|
|
 |
Seit dem letzten Kontakt mit Dir Jürgen, ist einige Zeit vergangen. Als ich damals in deiner Garage, in deinem frisch bezogenen neuen Heim, das Modell des Nurflüglers sah, war ich überzeugt, das nach dem "Pegasus" noch etwas neues kommen wird. Damals noch ohne Namen, sehe ich nun, das Du daran bist, "Dein Projekt" zu realisieren. Ich wünsch Dir und Deinem Team viel Erfolg, Freude und Durchhaltewillen um das gesteckte Ziel zu erreichen. Ich freue mich darauf, die verschieden Etappen beim entstehen des neuen Flügels auf Eurer Hompage mitverfolgen zu können. Und hoffe, Ihr könnt den Erstfug in der nahen Zukunft erreichen. Liebe Grüsse von deinem Pegasus-Pilot, an Dich und das ganze Sky-Team,
Roger Grossenbacher
|
 |
|
|
|
 |
Hallo Oliver! Das SKY Projekt liest sich recht interessant. Wieviel wird der Vogel vermutlich realistisch kosten ? Zum anderen sehe ich noch nicht ganz die Marktlücke für das Projekt. Ein Gleitflugzeug mit Gleitzahl 25 für das man einen Transportanhänger benötigt, gibt es für ca. 16.000,-€, einen fußstartfähigen Nurflügel mit Gleitzahl 25, kostet ca.23.000,-€, einen aktuellen Starrflügel, der eine Gleitzahl von 18 hat, gibt es für13.000,-. Wo liegen die Vorteile des SKY gegenüber bestehenden Angeboten wie z.B. dem Swift Light ? Blue sky & happy landings xyz
Hallo xyz danke für Deine Mail. Ich freue mich über Dein Interesse am Sky. Zu den einzigartigen Vorteilen, die der Sky bietet.
1. Unbeschreibliches Fluggefühl, die Flügel wachsen einem aus der Schultern. Nur ein Drachen Starrflügel kann einem ein ähnliches Fluggefühl vermitteln, die haben aber gegenüber dem Sky auch Nachteile. Bescheidene Gleitzahl, nach längeren Flügen einen steifen Nacken und verspannte Schultern, bei längeren Flügen kann es saukalt werden, geringe Höchstgeschwindigkeit. 2. Der Sky bietet gigantische Sicht nach vorne und oben. 3. Der Sky hat ein sehr kleines Packvolumen und wird sich dadurch gut auf einem Kombi transportieren lassen. 4. Durch weitgehende automatische Ruderanschlüsse und wenige Einzelteile, wird sich der Sky von einer Person in 10 Minuten montieren lassen. Dadurch sind auch Unfälle durch vergessene oder falsch angeschlossene Steuerung ausgeschlossen. 5. Gegenüber dem Swift, hole ich ähnliche Leistungsdaten aus einem sehr viel kleineren Flügel raus. Im Schnellflug ist die Leistung viel besser. Die Höchstgeschwindigkeit soll 180km/h betragen und liegt somit deutlich höher als beim Swift 6. Robuste Bauweise: Durch die kleineren Abmessungen, kann der Sky gegenüber einem Swift, bei gleichem Gewicht robuster ausgeführt werden. Da auf die Fußstartfähigkeit bewusst verzichtet wird, muss ich mit dem Gewicht nicht so geizen. Dadurch wird das Gerät langlebig und die Wahrscheinlichkeit von Vorschäden wird geringer.
Den Nachteil, dass der Sky nicht fußstartfähig ist, möchte ich nicht verschweigen. Es hat natürlich auch den Vorteil, es gibt keine Unfälle bei einem doch risikoreichem Fußstart. Zum Preis vom dem Sky, kann ich noch nichts sagen. Den größten Einfluss auf den Preis, hat eine wirtschaftliche Produktion in Verbindung mit großen Stückzahlen.
Ich hoffe dass ich Dir hiermit die Konstruktionsziele des Skys etwas näher gebracht habe. Wenn Du nichts dagegen hast, stelle ich Deine Fragen und meine Antworten auf die Sky Page. Ähnliche Fragen haben sicherlich auch andere Piloten und es wäre schön, wenn ich sie hiermit beantworten könnte. Übrigens gibt es zu den Startarten auf er neuen Homepage eine Beschreibung.
Jürgen
|
 |
|
|
|
 |
Hallo zusammen. Es sieht so aus, als ob ein neuer SWIFT entsteht mit 90° Winglets ! (wie der alte Swift) 70° oder 60° meine ich wäre nicht nur besser, sondern auch schöner, mein alter EXPLORER hat sie auch.
Die Pilotenposition in Kniestellung kann ermüdend wirken auf Dauer. Die sicht nach oben hinten, wie beim Drachenfliegen ist schwierig. Deshalb bin ich für eine Liegesitzstellung, leider wie beim SWIFT. Und was soll er Kosten?
Nur so ein Gedanke von mir. Gruss xyz
Hallo xyz, ich war in Urlaub, deshalb kommt erst jetzt meine Antwort. Wenn man die Winglets zum Steuern benutzen will sollten sie senkrecht oder sogar nach innen gekippt sein. Ein Winglet welches nach außen gekippt ist, wird immer bei einem Seitenruderausschlag ein Rollmoment in die falsche Richtung machen. Es sieht zwar schöner aus, ist aber nicht so gut zum Steuern geeignet. Durch die Spannweitenvergrößerung kann das nach außen geneigte Winglet im Langsamflug, Vorteile haben, das ist mein jetziger Erkenntnisstand. Durch die Flugerprobung von einem 4Meter Modell, durch Falko Krüger, kann es durchaus neue Erkenntnisse geben.
Zu der Knie-Liegestellung kenne ich Berichte über die Horten IV, in denen diese Position als sehr angenehm empfunden wurde. Ich bin zuversichtlich, dass ich es auch beim Sky gut hin bekomme -die Pilotenposition ist auch Geschmackssache. Eine Position, die von einem Piloten als angenehm empfunden wird, von einem andern als unbequem eingestuft werden. Zur Sicht möchte ich anmerken, die sollte auf alle Fälle nach vorne gut sei. Bekanntlich fliegen Flugzeuge in der Regel nach vorne ;-) . Einen toten Winkel wird es immer bei einem Flugzeug geben. Wenn der hinten liegt, ist das das kleinste Übel. Zum Preis kann man noch nicht viel sagen. Stückzahlen und Produktionsstandort haben einen erheblichen Einfluss auf den Endpreis.
Viele Grüße, Jürgen
|
 |
|